Anstehende Veranstaltungen

  1. Argumentationstraining für Studenten der Philosophie oder der Theologie

    12. März 2019 - 14. März 2019
  2. Tagung: Willensfreiheit und Wunder

    21. August 2019 - 23. August 2019
 
 

Die Offenheit des Universums für Willensfreiheit und Gottes Handeln

 

Dank der großzügigen Unterstützung der John Templeton Foundation findet von 2017 bis 2019 an der IAP das Projekt The Openness of the Universe for Free Will and Special Divine Action statt.

↓ Texte und Videos

↓ Das Thema des Projektes

Texte und Videos

Was ist analytische Religionsphilosophie?

Videos of the IAP conference 2017 on ‚Causality, Free Will, Divine Action“

Video of the ceremony conferring the honorary doctorate to Richard Swinburne

Videos der Vorträger der Tagung „Voraussetzungen in der Theologie“, 9.12.17 an der STH Basel.

Zukünftige Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen:

Veranstaltungskalender der John Templeton Foundation

Kontakt: openness@iap.li.

Wovon handelt das Projekt?

Hat der Mensch einen freien Willen? Gibt es Eingriffe Gottes, z.B. Wunder oder Eingriffe bei der Schöpfung? Diese Fragen haben gemein, daß viele sie mit der Begründung verneinen, daß die Naturgesetze, der Kausalnexus, die kausale Struktur der Welt oder die Logik solches ausschlössen. Sie begründen also ihre Verneinung nicht damit, daß es keine stichhaltigen Indizen oder sonstige Gründe für die Annahme freier Handlungen oder göttlicher Eingriffe gäbe, sondern leiten ihre Verneinung aus Unmöglichkeitsbehauptungen ab. Schon bei Thomas Hobbes (1588–1679) finden wir eine deterministische Weltauffassung, aus der folgt, daß es keine freien Handlungen und keine göttlichen Eingriffe gibt. Leibniz (1646–1716) führte diese deterministische Tradition fort, die sich bei Immanuel Kant (1724–1804) im „Kausalprinzip“ wiederfindet: „Alles, was geschieht, [ist] jederzeit durch eine Ursache nach beständigen Gesetzen vorher bestimmt.“ Am stärksten war der Determinismus in Deutschland im 19. Jahrhundert verbreitet, weshalb die Quantentheorie auf ungläubige Ohren stieß. Auch unter Theologen war der Determinismus verbreitet, die nicht zuletzt deshalb die „historisch-kritische“ Theologie entwickelten. Auch heute noch werden Antworten auf die Frage nach der Existenz freier Handlungen (einer bestimmten Art) und göttlicher Eingriffe oft nicht durch einen Bezug auf Indizien, sondern durch Unmöglichkeitsbehauptungen begründet. Die Fragen des Openness-Projektes:

  1. Ist das Universum für freie Handlungen und göttliche Eingriffe offen? Wie stark sind die Gründe für die Unmöglichkeitsbehauptungen?
  2. Was ist eine freie Handlung? Welche verschiedenen Definitionen freier Handlungen sind sinnvoll? Was ist ein göttlicher Eingriff? Welche anderen Arten möglichen göttlichen Handelns gibt es?
  3. Welche Indizien oder Wahrnehmungen sprechen für oder gegen die Existenz freier Handlungen und göttlicher Eingriffe? (Sozusagen ein „evidence-based“, evidenzbasierter, nachweisorientierter Ansatz.)

Im Projekt werden Philosophen, Theologen und Naturwissenschaftler arbeiten. Neben Forschung und Veröffentlichungen gehören zum Projekt folgende Aktivitäten:

Personal

 
 
 

Aktuelles Projekt: Die Offenheit des Universums für Willensfreiheit und Gottes Handeln

Dank der großzügigen Unterstützung der John Templeton Foundation findet von 2017 bis 2019 an der IAP das Projekt The Openness of the Universe for Free Will and Special Divine Action statt.

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↓ Das Thema des Projektes